Die Leistungen in Ihrem MVZ Hausärzte Ruhr

Wir bilden uns engmaschig fort um stets eine optimale Versorgung für Sie gewährleisten zu können. Da uns Ihre Gesundheit am Herzen liegt, möchten wir Sie über mögliche Erkrankungen und unser Leistungsangebot im Überblick informieren. Wählen Sie dazu einfach den jeweiligen Leistungspunkt an!

Allgemeines

Wir versorgen unsere Patienten bei Notwendigkeit auch mit Hausbesuchen von ärztlichen und besonders qualifizierten nichtärztlichen Mitarbeitern. Außerplanmäßig müssen diese bitte bis spätestens 11.00 Uhr des gewünschten Tages angemeldet werden. Zur Durchführung steht den Mitarbeitern ein umweltschonendes Elektro-KFZ zur Verfügung.

Wir nehmen an der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) teil. Sie unterstützen unsere Leistungsfähigkeit für Sie durch Teilnahme an dieser außerbudgetären Versorgungsform. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an uns.

Erkrankungen haben im Sinne des sogenannten biopsychosozialen Modells immer viele Facetten.

Daher sind in Zusammenarbeit von Ärztekammern und Fachgremien diagnostische und therapeutische Standards entwickelt worden, um auch diese therapierelevanten Prozesse zielsicher zu erkennen, zu beschreiben, zu behandeln. Vereinbaren Sie gerne einen Termin, wir haben stets ein offenes Ohr für Sie.

Die Erstellung einer Patientenverfügung ist komplex. Erst im Juli 2016 hat der Bundesgerichtshof (BGH) diesbezüglich ein weitreichendes Urteil gefällt, mit welchem eine Vielzahl an Patientenverfügungen für unwirksam erklärt wurden.

Daher vereinbaren Sie, Ihnen und Ihren Angehörigen zuliebe, gerne einen Beratungstermin mit uns.

Prävention

Jeder gesetzlich Versicherte hat ab dem 35. Lebensjahr zweijährig Anspruch auf eine allgemeine Gesundheitsuntersuchung (Gesundheits-Checkup oder auch Check-up 35). Bestandteil ist hierbei die Blutbestimmung des Gesamtcholesterins und des Blutzuckers, eine Urindiagnostik, eine körperliche Untersuchung sowie das Erfragen von möglichen gesundheitlichen Belastungen und der sogenannten kardiovaskulären Risikofaktoren.

Ziel dieser Gesundheitsuntersuchung ist, allgemeine Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus möglichst früh zu erkennen, um spätere Organschäden zu verhindern. Sollte sich bei der eingehenden Untersuchung der Verdacht auf eine Erkrankung ergeben, erfolgen eine angemessene weiterführende Diagnostik, Beratung und Therapie.

Die Bauchaorta ist das zentrale blutführende Gefäß unseres Körpers.

Aufgrund der hohen Beanspruchung - insbesondere bei weiteren Risikofaktoren wie z.B. Bluthochdruck - steigt auch mit zunehmendem Alter das Risiko von Ausstülpungen an der Bauchaorta. Dadurch wird die Wand der Schlagader immer dünner und die Gefahr eines Risses größer. Eine akut lebensbedrohliche Situation entsteht.

Um diese fatale Komplikation zu verhindern, übernehmen die gesetzlichen Krankenkasse seit 2018 für Männer ab dem 65. Lebensjahr einmalig das "Screening auf Bauchaortenaneurysma". Hierbei wird die Bauchschlagader mit Ultraschall inspiziert, um gesundheitsgefährdende Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Jedes Jahr werden 73.000 neue bösartige Darmtumoren alleine in Deutschland diagnostiziert. 27.000 Betroffene versterben daran.

Und das, obwohl sich Darmkrebs meist sehr langsam (über ca. 10 Jahre) aus zunächst gutartigen, sogenannten Dickdarmpolypen, also lokalen Schleimhautverdickungen entwickelt. Bei einer Darmspiegelung erkennt man solche Polypen und kann sie entfernen. Jeder entfernte Polyp verhindert die Entstehung eines Karzinoms!

Um das Risiko von fatalen Folgen zu minimieren, gibt es zwei Strategien:

  • regelmäßige Darmspiegelung: nach dem Erreichen des 55. Lebensjahres kann man alle 10 Jahre eine Darmspiegelung durchführen lassen (sicherste Methode)

oder

  • regelmäßiges iFOBT ("immunological Faecal Occult Blood Testing"): zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr ist die jährliche Kontrolle auf Blut im Stuhl möglich, danach jedes zweite Jahr ("einfache" Methode)

An schwarzem Hautkrebs, dem sogenannten "malignen Melanom" erkranken jährlich etwa 10.000 Menschen in Deutschland. Auch hierbei kann eine frühzeitige Erkennung und Entfernung die Streuung des Tumors verhindern. Gesetzlich Versicherte können alle 2 Jahre ein systematisches Ganzkörperscreening auf entartete Muttermale durchführen lassen.

Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten sich jährlich einer Untersuchung auf Prostatakrebs unterziehen, ebenso wie Frauen jährlich einer gynäkologischen Krebsvorsorge (beim Frauenarzt).

Im gesetzlichen Früherkennungsprogramm sind hierbei die Abtastung der Genitalien und der dazu gehörigen Lymphknoten in der Leiste vorgesehen. Außerdem wird die Prostata vom Enddarm aus abgetastet.

Die drei oben genannten Vorsorgeuntersuchung sind fester Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherungsleistungen. Insgesamt sind die angebotenen Leistungen sowohl als sinnvoll als auch als ausreichend zu bewerten. Eine Ausnahme bildet hier zur Zeit der PSA-Test. Das "Prostata Spezifische Antigen" ist ein im Blut gemessener Laborwert, welcher mit hoher Empfindlichkeit Hinweise auf einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse liefern kann. Aus unserer Sicht ist der Test für Männer zwischen dem 55. und 75. Lebensjahr anzuraten. Aktuell übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den PSA-Test jedoch nicht, sodass die Messung eine Selbstzahlerleistung ist.

Dieser Text folgt in Kürze

Nicht jedes Problem lässt sich schulmedizinisch beherrschen. 

Die klassische Schulmedizin trennte lange Zeit in “gesund” und “krank” - wobei Krankheit eine Abweichung vom Normalzustand bedeutet. Krankheit folgt dabei einem Pathomechanismus, also einer naturwissenschaftlich erfassbaren Kausalkette.

Ein gewissermaßen komplementäres Pendant dazu ist die “Salutogenese” (lateinisch “Gesundheitsentstehung”). Hierbei geht es darum, nicht erst zu heilen, wenn der Mensch erkrankt ist, sondern um Möglichkeiten seine Gesundheit zu stärken und zu erhalten. Es geht also um Wege, die aktive Anpassung des eigenen Organismus an die Herausforderungen der Umwelt und damit die persönlichen Abwehrkräfte - die sogenannte Resilienz - zu fördern.

Wir sehen immer den ganzen Menschen und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen, zum Beispiel im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung, ein für Sie maßgeschneidertes Konzept. Dabei bilden wir uns in engmaschigen Abständen intern fort und profitieren in diesem Diskussionsrahmen von der ärztlichen Expertise aus verschiedensten Spezialgebieten. Wir arbeiten aufgeschlossen und lösungsorientiert, denn Sie stehen als Individuum stets im Vordergrund.

Ferne Länder bieten viele Überraschungen und können den eigenen Horizont erweitern.

Dennoch möchte man bei der eigenen Gesundheit möglichst wenig dem Zufall überlassen und gesund wieder nach Hause zurückkehren. Daher sollte man sich vor jeder Reise bezüglich möglicher gesundheitlicher Aspekte, insbesondere in Punkto notwendige Impfungen, ärztlich beraten lassen.

Aber auch abseits von geplanten Urlauben lohnt sich immer mal wieder ein Blick in den Impfausweis. Insbesondere Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten vorsichtig sein. Nachfolgend sind Beispiele für die Notwendigkeit einer Impfung dargestellt:

Bei vielen Erwachsenen besteht beispielsweise kein aktiver Schutz mehr gegen Tetanus. Aktuelle Richtlinien des Robert-Koch-Institutes empfehlen in einem solchen Falle die Auffrischung der Tetanusimpfung mit einem Dreifachimpfstoff, der auch gegen Diphterie und Keuchhusten wirkt.

Bei regelmäßigen Unternehmungen nach Süddeutschland, ggf auch noch mit Aufenthalt in der Natur, sollten Sie gegen die durch Zecken übertragene Hirnhausentzündung (FSME/Frühsommermeningitis) geimpft sein.

Der häufigste Erreger der Lungenentzündung sind die Pneumokokken. Immungeschwächte Menschen haben hierbei das größte Risiko an ihnen lebensbedrohlich zu erkranken. Daher wird die Impfung aller Menschen über 60 Jahre sowie von chronisch Kranken empfohlen.

Nicht vergessen werden sollte die saisonale Grippeimpfung, insbesondere wenn regelmäßiger Kontakt zu vielen Menschen besteht.

Folgende Impfungen sind als besonders wichtig zu erachten:
Tetanus / Diphterie / Keuchhusten / (ggf. Polio)

  • Hepatitis A/B
  • Influenza/Grippeschutz (jährlich!)
  • ggf. Pneumokokken
  • ggf. FSME (Frühsommermenigitis durch Zecken)
  • ggf. weitere

Sie möchten Ihrem Impfstatus überprüfen lassen? Vereinbaren Sie am besten einen Termin und bringen - soweit vorhanden - Ihren Impfausweis mit.

Dieser Text folgt in Kürze

Wir bieten Ihnen als Service unseres MVZ Hausärzte Ruhr an, Sie an sich wiederholende Termine für ärztliche Maßnahmen z.B. telefonisch oder per Post zu erinnern. Dieses Angebot soll beispielsweise sichern, dass Folgeimpfungen wahrgenommen werden oder Angebote Ihrer Krankenkassen im Bereich der Vorsorge wie Gesundheitsuntersuchung und Krebsvorsorge regelmäßig durchgeführt werden und nicht verfallen. Auch gilt dieses für die Betreuung chronischer Krankheiten im Rahmen des Disease Management Program. Um diese intensivierte Betreuung auch zukünftig durchführen zu können wird Ihre schriftliche Zustimmung benötigt.

Diagnostik

Insbesondere im Bereich der Vorsorgeuntersuchungen sind die Kassenleistungen limitiert. Daher haben wir uns entschlossen, Ihnen alternativ unserer Meinung nach sinnvolle Angebote zur Ergänzung des Laborvorsorgeprofils als individuelle Gesundheitseigenleistung (IGEL) anzubieten. Wir benötigen jedoch zur Durchführung Ihre schriftliche Zustimmung. Sollten Sie darüber hinaus bei gleicher Blutentnahme weitere Zusatzuntersuchungen an Fremdlabore, wie z.B. Tumormarker (PSA, CEA, etc.) wünschen, fallen lediglich zusätzliche Laborkosten an. Wir stehen Ihnen für eine individuelle Beratung selbstverständlich gerne zur Verfügung!

Der Ultraschall vereint die Vorzüge von guter Bildqualität und risikofreier einfacher Anwendung. Daher ist dieses Diagnostikum zu einem festen Bestandteil der ärztlichen Untersuchung geworden.

Mit unserem leistungsfähigen, modernen Ultraschallsystem freuen wir uns folgende Untersuchungen anbieten zu können:

  • Bauchorgane
  • Brustkorb
  • Schilddrüse
  • farbkodierte Doppleruntersuchung
  • Transthorakale Echokardiographie (Herzultraschall)

Die Sonographie wird sowohl zur Prävention, also Vorsorge, als auch zur Diagnostik und Verlaufskontrolle von Erkrankungen angewendet. 

Bauchorgane

Das Bauchultraschall bietet ein breites Spektrum.

Am häufigsten findet es Anwendung bei unklaren Bauchschmerzen. Gallenprobleme wie Gallensteine und Galleabflussstörungen oder Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, aber auch Nierensteine, Blinddarmentzündungen, ein Darmverschluss, Harnblasenentleerungsstörungen und andere Krankheiten werden klar erkennbar.

In der abdominellen Präventionsmedizin ist der wichtigste Aspekt die frühzeitige Erkennung des Bauchaortenaneurysmas.

Brustkorb

Nicht immer ist bei Problemen im Brustkorb eine Röntgenuntersuchung notwendig, welche eine Überweisung in eine Röntgenpraxis erforderlich machen würde und auch immer eine Strahlenbelastung bedeutet. Dank moderner Technik können schon in unserem MVZ risikolos wesentliche Informationen über Herz und Lunge gewonnen werden. Sinnvolle Einsatzgebiete sind vor allem die Abklärung von Luftnot und Schmerzen am Brustkorb.

Verdachtsdiagnosen können so schnell eingegrenzt und eine zielgerichtete weiterführende Diagnostik in die Wege geleitet werden.

Eine weitere sinnvolle Indikation ist die Verlaufskontrolle einer Herzschwäche, z.B. durch Darstellung von Wasseransammlungen im Bereich der Lunge.

Schilddrüse

Die Schilddrüse ist hormonbildendes Organ am Hals unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre. 

Dadurch, dass Deutschland über Jahrzehnte ein Jodmangelgebiet war, sind Knotenbildungen sowie allgemeine Vergrößerungen der Schilddrüse häufig. Aber unabhängig davon besteht an der Schilddrüse eine generelle Neigung zur Knotenbildung.

Sonographisch ist eine Bestimmung der Schilddrüsengröße zuverlässig möglich. Außerdem können bereits Knoten mit einer Größe von unter einem Zentimeter erkannt, vermessen und auf Krebsverdacht hin überprüft werden.

Insbesondere spielt die Schilddrüsensonographie eine Rolle bei Schilddrüsenüber- bzw. -unterfunktion.

Die "farbkodierte Duplexsonographie" ermöglicht gleichermaßen die Bewertung der Halsschlagadern als auch der Blutgefäße der Beine.

Verengende Verkalkungen der Blutgefäße finden prinzipiell im gesamten Körper statt und führen dazu, dass der Mensch schneller altert und die Vitalität sowie die Leistungsfähigkeit der Organe abnimmt. Hierbei spricht man von "Arteriosklerose".

Bei den Faktoren, die einen allgemeinen negativen Einfluss auf die Bildung von Arteriosklerose haben, stehen "kardiovaskulären Risikofaktoren" in Vordergrund.

Zu den wichtigsten zählen:

  • Alter, männliches Geschlecht, genetische Disposition
  • Stoffwechselprobleme (Übergewicht/Bewegungsmangel, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Arterielle Hypertonie)
  • Äußere Faktoren (Stress, Rauchen, Salz, Erhöhte Harnsäure)

Je früher solche Probleme erkannt werden, desto besser ist das Verkalken der Arterien zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten. Das Risiko für existenzbedrohende Komplikationen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte und Beinamputationen kann so minimiert werden.

Eine solche spezielle Gefäßdiagnostik macht also Sinn, wenn die oben genannten Risikofaktoren vorliegen oder wenn Symptome einer Verschlimmerung auftreten, wie beispielsweise (ggf. flüchtige) Schlaganfallssymptome oder wiederkehrende (symmetrische) Schmerzen in den Waden bei längerer Gehstrecke, die nach kurzer Pause wieder verschwinden (sogenannte "Schaufensterkrankheit").

Eine einseitige Schwellung mit Dauerschmerzen in der Wade hingegen spricht für eine tiefe Beinvenenthrombose. Diese kann ebenso dopplersonographisch sicher erkannt werden.

Auch die ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index) fällt in die Kategorie der Gefäßdiagnostik und kann als Maß für die Progredienz einer peripheren Gefäßverkalkung dienen.

Die Echokardiografie, umgangssprachlich auch Herzecho oder Herzultraschall genannt, ist das wichtigste nicht-invasive Verfahren zur Darstellung des Herzens.

Hierbei wird ein spezieller Herzultraschallkopf von außen auf den Brustkorb gehalten, welcher wiederum Schallwellen aussendet, die von den verschiedenen Gewebestrukturen unterschiedlich stark reflektiert werden. Diese Reflektion (das namensgebende “Echo”) erzeugt auf einem Monitor ein bewegtes Schwarz-Weiß-Bild.

Das entstehende Ultraschallbild ermöglicht beispielsweise die Beurteilung der Größe der Herzkammern, die Herzklappenfunktion oder die Dicke des Herzmuskels. Aufgrund der Darstellung in Echtzeit lässt sich außerdem die Fließrichtung verschiedener Blutströme oder die Pumpleistung des Herzens bestimmen. Der Herzultraschall ist eine Selbstzahlerleistung.

Die "farbkodierte Duplexsonographie" ermöglicht gleichermaßen die Bewertung der Halsschlagadern als auch der Blutgefäße der Beine.

Verengende Verkalkungen der Blutgefäße finden prinzipiell im gesamten Körper statt und führen dazu, dass der Mensch schneller altert und die Vitalität sowie die Leistungsfähigkeit der Organe abnimmt. Hierbei spricht man von "Arteriosklerose".

Bei den Faktoren, die einen allgemeinen negativen Einfluss auf die Bildung von Arteriosklerose haben, stehen "kardiovaskulären Risikofaktoren" in Vordergrund.

Zu den wichtigsten zählen:

  • Alter, männliches Geschlecht, genetische Disposition
  • Stoffwechselprobleme (Übergewicht/Bewegungsmangel, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Arterielle Hypertonie)
  • Äußere Faktoren (Stress, Rauchen, Salz, Erhöhte Harnsäure)

Je früher solche Probleme erkannt werden, desto besser ist das Verkalken der Arterien zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten. Das Risiko für existenzbedrohende Komplikationen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte und Beinamputationen kann so minimiert werden.

Eine solche spezielle Gefäßdiagnostik macht also Sinn, wenn die oben genannten Risikofaktoren vorliegen oder wenn Symptome einer Verschlimmerung auftreten, wie beispielsweise (ggf. flüchtige) Schlaganfallssymptome oder wiederkehrende (symmetrische) Schmerzen in den Waden bei längerer Gehstrecke, die nach kurzer Pause wieder verschwinden (sogenannte "Schaufensterkrankheit").

Eine einseitige Schwellung mit Dauerschmerzen in der Wade hingegen spricht für eine tiefe Beinvenenthrombose. Diese kann ebenso dopplersonographisch sicher erkannt werden.

Auch die ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index) fällt in die Kategorie der Gefäßdiagnostik und kann als Maß für die Progredienz einer peripheren Gefäßverkalkung dienen.

Die sogenannte "chronisch obstruktive Lungenerkrankung", englisch mit COPD abgekürzt, zählt zu den wichtigsten Volkskrankheiten. Die Vorstufe bezeichnet man als chronische Bronchitis. Betroffen sind hierbei fast ausschließlich Raucher.

Ursache ist eine chronische Entzündung der Bronchien, die durch Tabakrauch ausgelöst und aufrechterhalten wird.

Hierbei werden die kleinsten Lungenwände (sogenannte "Alveolarsepten") beschädigt, wodurch die Bronchien ihre Formstabilität verlieren und kollabieren. Begleitet wird diese Entwicklung von der Zerstörung der schleimtransportierenden Zellen (sogenanntes "Flimmerepithel"), wodurch der Schleim in den Lungen verbleibt und sich dort ansammelt. Anfänglich leidet der Patient hierbei "lediglich" unter chronischem Husten und Auswurf, zunehmend kommt jedoch auch aktivitätseinschränkende Luftnot unter Belastung und schließlich auch in Ruhe hinzu. Im fortgeschrittenen Stadium ist sogar eine kontinuierliche Sauerstoffzufuhr notwendig und die Patienten können nur noch kürzeste Strecken zurücklegen und werden ggf. pflegebedürftig.

Um Frühzeichen zu erkennen und bewerten zu können, wird die Lungenfunktionsdiagnostik durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine einfach durchzuführende Untersuchung, bei der man auf Kommando kräftig in ein Mundstück pusten muss.

Aber auch andere Erkrankungen wie das Asthma bronchiale und die eher seltenen aber vielzäligen restriktiven Lungenerkrankungen können diagnostiziert werden.

Die Behandlung besteht dann meist in der regelmäßigen Inhalation eines Erkrankungs-spezifischen Sprays und ggf. der Impfung gegen Lungenentzündung. Darüber hinaus sollte über die Aufgabe des Rauchens nachgedacht werden.

Aufgrund der enormen Relevanz der COPD und des Asthma bronchiale wird die Nachsorge durch die Krankenkassen mit Sonderprogrammen gefördert (DMP COPD und DMP Asthma bronchiale).

Die häufigste chronische Gesundheitsproblematik ist der Bluthochdruck (Hypertonie).

Über die genaue Definition von Bluthochdruck herrscht nationale und internationale Uneinigkeit. Sinnvoll erscheint 140 / 90 mmHg als Obergrenze bei Messung in unserem Hausarztzentrum sowie 135 / 85 mmHg bei Eigenmessung zuhause. Hoher Blutdruck ist der wichtigste kardiovaskuläre Risikofaktor und führt zur chronischen Gefäß- und Organvoralterung mit der Gefahr akuter Komplikationen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Niereninsuffizienz bis hin zur Dialysepflicht und vielen weiteren organspezifischen Erkrankungen. Die chronische Verengung der Herzkrankgefäße nennt sich koronare Herzerkrankung (abgekürzt KHK) und sollte nach Diagnosestellung im Rahmen des Chronikerprogramms (DMP KHK) regelmäßig nachkontrolliert werden.

Aufgrund der großen Tragweite dieses Risikofaktors kommt der Blutdruckeinstellung eine besondere Bedeutung zu. Hierbei sind jedoch Einzelmessungen bei Diagnostik und Verlaufskontrolle oft nicht weiterführend, da der Blutdruck völlig normalen, starken Schwankungen unterliegt. Daher ist das Erstellen eines Blutdrucklangzeitprofils über 24 Stunden sinnvoll. Dafür wird über die entsprechende Zeitspanne eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, welche sich automatisch alle 30 Minuten aufpumpt. Im Anschluss wird dann ein Mittelwert für den Blutdruck tagsüber und auch während des Nachtschlafs berechnet.

Wird ein Belastungs-EKG durchgeführt, können die Blutdruckwerte unter körperlicher Anstrengung gemessen werden. Darüber hinaus lassen sich auch Rückschlüsse auf eine koronare Herzerkrankung (s.o.) ziehen. 

Daher werden beide Untersuchungsgefahren in unserem MVZ durchgeführt.

Die häufigste chronische Gesundheitsproblematik ist der Bluthochdruck (Hypertonie).

Über die genaue Definition von Bluthochdruck herrscht nationale und internationale Uneinigkeit. Sinnvoll erscheint 140 / 90 mmHg als Obergrenze bei Messung in unserem Hausarztzentrum sowie 135 / 85 mmHg bei Eigenmessung zuhause. Hoher Blutdruck ist der wichtigste kardiovaskuläre Risikofaktor und führt zur chronischen Gefäß- und Organvoralterung mit der Gefahr akuter Komplikationen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Niereninsuffizienz bis hin zur Dialysepflicht und vielen weiteren organspezifischen Erkrankungen. Die chronische Verengung der Herzkrankgefäße nennt sich koronare Herzerkrankung (abgekürzt KHK) und sollte nach Diagnosestellung im Rahmen des Chronikerprogramms (DMP KHK) regelmäßig nachkontrolliert werden.

Aufgrund der großen Tragweite dieses Risikofaktors kommt der Blutdruckeinstellung eine besondere Bedeutung zu. Hierbei sind jedoch Einzelmessungen bei Diagnostik und Verlaufskontrolle oft nicht weiterführend, da der Blutdruck völlig normalen, starken Schwankungen unterliegt. Daher ist das Erstellen eines Blutdrucklangzeitprofils über 24 Stunden sinnvoll. Dafür wird über die entsprechende Zeitspanne eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, welche sich automatisch alle 30 Minuten aufpumpt. Im Anschluss wird dann ein Mittelwert für den Blutdruck tagsüber und auch während des Nachtschlafs berechnet.

Wird ein Belastungs-EKG durchgeführt, können die Blutdruckwerte unter körperlicher Anstrengung gemessen werden. Darüber hinaus lassen sich auch Rückschlüsse auf eine koronare Herzerkrankung (s.o.) ziehen. 

Daher werden beide Untersuchungsgefahren in unserem MVZ durchgeführt.

Bei Vergesslichkeit ist die Abgrenzung von “normaler” gegenüber einer krankhaft gesteigerten Vergesslichkeit wichtig.

Anzeichen hierfür sind:

• auffällige Störungen von Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache, Sprechen und Urteilsvermögen

• Veränderung der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation

• Bestehen der Symptome für mindestens 6 Monate

Ein sogenanntes “dementielles Syndrom” stellt mit 45 Millionen Betroffenen weltweit eine der häufigsten Erkrankungen im Alter dar. Eine frühzeitige Diagnostik ist wichtig um den Verlauf für sich selbst und die Angehörigen beherrschbar zu machen. Falls Sie Unsicherheiten und Fragen zu dem Thema haben, klären wir diese gerne auch in einem persönlichen Gespräch.

Therapie

  • Injektionstherapie
  • Infusionsbehandlung
  • Vitalisierungskuren
  • physikalische Behandlungen (Iontophorese)
  • Wärmebehandlung (Mikrowelle)
  • Punktionen
  • Spezielle komplementäre Therapien (Selbstzahlerleistung)
    • Selbstorganisatorische Hypnopsychotherapie mittels Autosystemhypnose® und der Zauberwiesenstrategie® 
    • Anwendung von naturheilkundlichen Verfahren
    • Homöopathische Behandlungen
    • Akupunktur
    • Bioenergetische Resonanzverfahren

Schulungen

Die Zuckerkrankheit gehört mit Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit und chronischer Bronchitis zu den häufigsten Krankheitsbildern in unserem MVZ. Das medikamentöse Therapiespektrum ist mittlerweile größer denn je. Der Therapieerfolg ist dabei umso größer, je besser Ernährung und Lebensstil angepasst werden können. Teilweise machen diese Basismaßnahmen eine medikamentöse Therapie sogar überflüssig.

In unserem MVZ wollen wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Therapieziele definieren und den optimalen Weg zu diesem Ziel finden. Wie auch für die oben genannten chronischen Erkrankungen gibt es von den Krankenkassen ein Chronikerprogramm für Diabetiker (DMP Diabetes mellitus). Bei speziellen diabetischen Fragestellungen arbeiten wir eng mit den umliegenden Diabetesschwerpunktpraxen zusammen.

Die häufigste chronische Gesundheitsproblematik ist der Bluthochdruck (Hypertonie).

Über die genaue Definition von Bluthochdruck herrscht nationale und internationale Uneinigkeit. Sinnvoll erscheint 140 / 90 mmHg als Obergrenze bei Messung in unserem Hausarztzentrum sowie 135 / 85 mmHg bei Eigenmessung zuhause. Hoher Blutdruck ist der wichtigste kardiovaskuläre Risikofaktor und führt zur chronischen Gefäß- und Organvoralterung mit der Gefahr akuter Komplikationen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Niereninsuffizienz bis hin zur Dialysepflicht und vielen weiteren organspezifischen Erkrankungen. Die chronische Verengung der Herzkrankgefäße nennt sich koronare Herzerkrankung (abgekürzt KHK) und sollte nach Diagnosestellung im Rahmen des Chronikerprogramms (DMP KHK) regelmäßig nachkontrolliert werden.

Aufgrund der großen Tragweite dieses Risikofaktors kommt der Blutdruckeinstellung eine besondere Bedeutung zu. Hierbei sind jedoch Einzelmessungen bei Diagnostik und Verlaufskontrolle oft nicht weiterführend, da der Blutdruck völlig normalen, starken Schwankungen unterliegt. Daher ist das Erstellen eines Blutdrucklangzeitprofils über 24 Stunden sinnvoll. Dafür wird über die entsprechende Zeitspanne eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, welche sich automatisch alle 30 Minuten aufpumpt. Im Anschluss wird dann ein Mittelwert für den Blutdruck tagsüber und auch während des Nachtschlafs berechnet.

Wird ein Belastungs-EKG durchgeführt, können die Blutdruckwerte unter körperlicher Anstrengung gemessen werden. Darüber hinaus lassen sich auch Rückschlüsse auf eine koronare Herzerkrankung (s.o.) ziehen. 

Daher werden beide Untersuchungsgefahren in unserem MVZ durchgeführt.

Die sogenannte "chronisch obstruktive Lungenerkrankung", englisch mit COPD abgekürzt, zählt zu den wichtigsten Volkskrankheiten. Die Vorstufe bezeichnet man als chronische Bronchitis. Betroffen sind hierbei fast ausschließlich Raucher.

Ursache ist eine chronische Entzündung der Bronchien, die durch Tabakrauch ausgelöst und aufrechterhalten wird.

Hierbei werden die kleinsten Lungenwände (sogenannte "Alveolarsepten") beschädigt, wodurch die Bronchien ihre Formstabilität verlieren und kollabieren. Begleitet wird diese Entwicklung von der Zerstörung der schleimtransportierenden Zellen (sogenanntes "Flimmerepithel"), wodurch der Schleim in den Lungen verbleibt und sich dort ansammelt. Anfänglich leidet der Patient hierbei "lediglich" unter chronischem Husten und Auswurf, zunehmend kommt jedoch auch aktivitätseinschränkende Luftnot unter Belastung und schließlich auch in Ruhe hinzu. Im fortgeschrittenen Stadium ist sogar eine kontinuierliche Sauerstoffzufuhr notwendig und die Patienten können nur noch kürzeste Strecken zurücklegen und werden ggf. pflegebedürftig.

Um Frühzeichen zu erkennen und bewerten zu können, wird die Lungenfunktionsdiagnostik durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine einfach durchzuführende Untersuchung, bei der man auf Kommando kräftig in ein Mundstück pusten muss.

Aber auch andere Erkrankungen wie das Asthma bronchiale und die eher seltenen aber vielzäligen restriktiven Lungenerkrankungen können diagnostiziert werden.

Die Behandlung besteht dann meist in der regelmäßigen Inhalation eines Erkrankungs-spezifischen Sprays und ggf. der Impfung gegen Lungenentzündung. Darüber hinaus sollte über die Aufgabe des Rauchens nachgedacht werden.

Aufgrund der enormen Relevanz der COPD und des Asthma bronchiale wird die Nachsorge durch die Krankenkassen mit Sonderprogrammen gefördert (DMP COPD und DMP Asthma bronchiale).

Gutachterliche Tätigkeiten

  • Atteste
  • Versicherungsuntersuchungen
  • Versorgungsamt
  • Sozialgericht
  • Amtsgericht
  • Gesundheitsamt